Aktuelles

Der Phytotherapie-Preis zur Förderung des wissenchaftlichen Nachwuchses 2019 ausgeschrieben

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Die Gesellschaft für Phytotherapie wird beim Phytotherapiekongress 2019 in Münster wieder den Phytotherapiepreis zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses verleihen.

Der Phytotherapie-Preis zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses dient der Förderung von jungen Wissenschaftlern und wird für Examensarbeiten verliehen, die einen Bezug zum Gebiet der Phytotherapie haben (Bachelor-, Master-, Staatsexamens-, Diplom- und Doktorarbeiten und im Zusammenhang mit diesen entstandene Publikationen). Der Preis ist mit 2000 € dotiert.

Die Unterlagen können bis zum 31. Mai 2019 an die Adresse der GPT, info@phytotherapie.de, eingereicht werden.
Ausschreibung 2019

Studium aktuell: Phytotherapie und Naturheilverfahren in der Ausbildung von Medizinern und Pharmazeuten

Eine Übersicht der Medizin- und Pharmaziestudiengänge, die Lehrveranstaltungen zu Phytotherapie und Naturheilverfahren anbieten, gibt die Zeitschrift für Phytotherapie. Link

Hinweis: Die Zeitschrift für Phytotherapie bietet Open Access für Mitglieder der Gesellschaft für Phytotherapie an. Mitglied werden

Samuel N. Okpanyi Ehrenmitglied der GPT

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Der Phytopharmakologe und -toxikologe Samuel N. Okpanyi ist neues Ehrenmitglied der GPT. Der gebürtige Nigerianer und bekennende Hesse hat in Zusammenarbeit u. a. mit Prof. Fritz Kemper und Prof. Mohamed T. Khayyal, beide mittlerweile ebenfalls Ehrenmitglieder der GPT, Pionierarbeit auf dem Gebiet der Pharmakologie und Toxikologie pflanzlicher Arzneimittel geleistet. Er war dabei jahrzehntelang als Leiter der Pharmakologie und Toxikologie eines bekannten deutschen Herstellers pflanzlicher Arzneimittel, der Steigerwald Arzneimittelwerk GmbH in Darmstadt, tätig. Die GPT konnte stets auf seine engagierte Unterstützung und nicht zuletzt auch auf seine allseits geschätzten Diskussionsbeiträge zählen, die zu den hohen wissenschaftlichen Standards der GPT beigetragen haben.

State-of-the-art-Workshop zur Toxikologie der PAs

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An der Universität Kaiserlautern fand im September 2018 ein internationaler Workshop zu den Pyrrolizidinalkaloiden statt. Diese Stoffgruppe dominiert mittlerweile schon seit einigen Jahren die Diskussionen um Verunreinigungen bei pflanzlichen Arzneimitteln. Der Workshop präsentierte den "state of the art" bei den Werten für eine akzeptable Belastung mit dieser Stoffgruppe und gab für dieses gegenwärtig insbesondere von der EFSA und das HMPC, aber auch zahlreiche nationale weltweit Behörden bearbeitete Feld neue Impulse.
Wichtige Ergebnisse waren eine Bestätigung der aktuellen Ansätze der EFSA auf diesem Gebiet und der Notwendigkeit, die wissenschaftlichen Grundlagen für eine künftige Berücksichtigung der Unterschiede der toxischen Potenz innerhalb dieser Stoffgruppe zu schaffen. 
Toxicity and risk assessment of pyrrolizidine alkaloids - current status and way forward
OCCURRENCE - TOXICITY - RISK ASSESSMENT
12.-13. September 2018 | Kaiserslautern

Zum Programm (.pdf)
Zur Registrierung (.pdf)

Symposium - Vom Target zur Therapie

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Die Kooperation Phytopharmaka lädt auch in diesem Jahr wieder zu einem Symposium über ein für die Phytotherapie bedeutsamen Themenfeld ein. Termin: 17.10.2018, 14:00 Uhr, Köln
Programm und Anmeldung

Cannabis - eine Option? 

Ein Jahr in der Legalität - in ihrem Gasteditorial für die Zeitschrift für Phytotherapie ziehen Ilse Zündorf und Theo Dingermann Bilanz. In der Praxis der Cannabinoid-Verordnung führt dann Isabel Kuhlen ein, während Markus Bleckmann, Klaus Weckbecker und Sebastian Voss über Erfahrungen in einem der Anwendungsgebiete von medizinischem Cannabis berichten, der pharmakoresistenten Übelkeit im Rahmen einer somatoformen Störungen bei einem Post-Polio-Syndrom. Mehr

Positionspapier zur Förderung der Forschung in der Phytotherapie

Zusammen mit anderen wissenschaftlichen Fachgesellschaften und Verbänden auf dem Gebiet der Phytotherapie, die sich im Bündnis Phytotherapie zusammengeschlossen haben, hat die Gesellschaft für Phytotherapie ein Papier zur Forschungsförderung veröffentlicht. Wichtige Forderungen sind:

1. Verbesserung der Forschungsbedingungen im Bereich der Phytotherapie durch verstärkte öffentliche Forschungsförderung

  • Einführung neuer Entwicklungsprogramme und Förderschwerpunkte
  • Stärkere Einbeziehung von Experten aus dem Bereich der Phytotherapie in die Gutachterkommissionen, z.B. von DFG und BMBF

2. Einrichtung staatlich finanzierterLehrstühle und akademischer Forschungsinstitute an deutschen Universitäten mit dem Schwerpunkt Phytotherapie

3. Stärkere Verankerung der Phytotherapie in der medizinischen und pharmazeutischen Ausbildung

4. Stärkere Unterstützung universitärer Forschungsaktivitäten auf dem Gebiet der Phytopharmaka und Phytotherapie

5. Förderung klinischer Studien mit hoher Relevanz für die Patientenversorgung

Eine intensivere Forschung steigert Wissen und Akzeptanz zu Phytopharmaka in den Fachkreisen und ermöglicht eine gezielte Anwendung. Zugleich kann dadurch die Evidenz für die Wirksamkeit von Phytopharmaka verbessert werden,
so dass positive Anwendungsempfehlungen vermehrt in medizinischen Leitlinien verankert werden.

Das Positionspapier ist auf der Homepage des Gesellschaft für Phytotherapie (.pdf) und des Bündnis Phytotherapie (.html) zugänglich.

ESCOP-Monographie zu Johanniskraut erschienen

Die ESCOP-Monographie zu Johanniskraut ist in aktualisierter Form erschienen, sicherlich die umfangreichste ihrer Art. Sie kann auf der ESCOP-Homepage erworben werden.
ESCOP Hypericum
Das Link lautet: http://escop.com/electronic-monographs/

Mitglieder der GPT können die Online-Versionen vieler ESCOP-Monographien kostenlos beziehen. Den dafür benötigten Code finden Sie im Mitgliederbereich der GPT-Homepage.

Publikation "Tradition in der evidenzbasierten Versorgung“ steht zum Download zur Verfügung

Im September 2017 hatte die Gesellschaft Phytotherapie unter dem Präsidenten Herrn Prof. Hensel ihren Kongress in Münster veranstaltet. Im Vorfeld gab es ein durch die Firma Dr. Willmar Schwabe, Karlsruhe, unterstütztes Satellitensymposium zum Thema „Tradition in der evidenzbasierten Versorgung“.

Im Nachgang wurde von Herrn Prof. Dobos und weiteren Referenten eine Publikation erstellt, in der die Ergebnisse dieses Symposiums zusammengefasst sind.

Nicht verpassen: Registrierung für den tetranationalen Phytotherapiekongress 2018 in Wien

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Der von 31. Mai 2018 bis 2. Juni 2018 in Wien stattfindende Phytotherapiekongress wird von vier Ländern, Österreich, Schweiz, Niederlande und Deutschland veranstaltet. Die Rahmenthemen „Cannabis als Arzneimittel“, „Phytotherapie bei Infektionskrankheiten“, „Krankheiten des Zentralnervensystems“ und „Entzündungen“ versprechen interessante Vorträge und Diskussionen. Die Kongresshomepage http://www.phytokongresswien2018.at steht für Registrierung, Postereinreichung und genauere Information zur Verfügung.

Beeren als Arzneipflanzen?

Welchen Stellenwert die Heidelbeere und die Johannisbeere in der Phytotherapie haben, zeigen Übersichtsarbeiten aus der Arbeitsgruppe von Prof. Jost Langhorst auf, die in der Zeitrschrif für Phytotherapie (ZPT) erschenen sind.

Mitgliedern der GPT steht der Zugang zur ZPT kostenfrei zur Verfügung.

Zur ZPT  Zum Onlinezugang für Mitglieder der GPT

Phytotherapie-Preis für Innovationen 2018: Bewerbungsfrist 30.04.2018

Der Innovationspreis der Gesellschaft für Phytotherapie honoriert praxisorientierte Innovationen, die den Stellenwert der Phytotherapie bei Patienten, Ärzten und Apothekern fördern.

Ziel des Preises ist, die zahlreichen Innovationen, die die Phytotherapie voranbringen, in der Öffentlichkeit sichtbar zu machen. In der Vergangenheit wurden bahnbrechende Forschung an antiadhäsiven Naturstoffen, die Antibiotika ersetzen können, und die Entwicklung eines neuen pflanzlichen Wirkstoffes zur Förderung der Wundheilung ausgezeichnet (Bild).  

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Arbeiten können bis zum 30. Juni 2018 bei der GPT eingereicht werden. Der Preis  wird im Rahmen des Phytokongresses 2018 in Wien verliehen.

Ausschreibung

Neu im Netz: GPT - Der Film

Aktiv für die Phytotherapie: Der neue Film über die GPT (Dauer 3.13 min) macht deutlich, warum es sich lohnt, sich in der Gesellschaft für Phytotherapie zu engagieren.

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Die Arzneistoffe, die die Natur bereitstellt, gewinnen wachsende Bedeutung für eine Gesellschaft, in der ein sorgsamer Umgang mit der Gesundheit immer mehr im Mittelpunkt steht. Die Gesellschaft für Phytotherapie macht sich daher für die Zukunft der pflanzlichen Arzneimittel stark. 

Bitte vergeben Sie ein "Like" in Youtube!

Film auf Youtube

Alte Indikationen - neue Wirksmechanismen

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Die Kooperation Phytopharmaka, zu deren Gründungsmitgliedern die GPT zählt, lud aus Anlass ihres 35. Jubiläums zu einem wissenschaftlichen Symposium ein. Thema war die Aufklärung von neuen Wirkmechanismen in der Phytotherapie, die in den letzten Jahren große Fortschritte gemacht hat. Das Symposium fand am 6. Dezember 2017 im Hyatt-Hotel in Köln statt.
Nähere Information und Anmeldung

Ehrensymposium für Fritz Kemper

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Am 13.10.2017 wurde des langjährigen Präsidenten und Ehrenpräsidenten der GPT, Prof. Dr. Dr. h. c. mult Fritz Hubertus Kemper, der im Frühjahr verstorben war, bei einem Ehrensympoium gedacht. Freunde und langjährige Weggefährten liessen in ihren Beiträgen das Wirken und die Verdienste von Fritz Kemper lebendig werden.
Bericht
Programm (.pdf)

ESCOP: Neue Monographien / Treffen von Vorstand und Wissenschaftlichem Komitee

Auf der Webseite der ESCOP sind vor kurzem eine Reihe von Monographien in aktualisierter Form (Fassung 2017) publiziert worden:

  • Faulbaumrinde
  • Flohsamen
  • Leinsamen
  • Mäusedornwurzelstock
  • Ratanhiawurzel
  • Schwarze Johannisbeerblätter
  • Weidenrinde

Diese Monographien sind – neben einer Vielzahl weiterer Monographien – unter folgendem Link erhältlich: http://escop.com/electronic-monographs/

Mitglieder der GPT, können die Online-Versionen der ESCOP-Monographien kostenlos beziehen. Den dafür benötigten Code finden Sie im Mitgliederbereich der GPT-Homepage. 

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Auf Einladung der SMGP tagte die ESCOP kürzlich im Kloster Fischingen in der Ostschweiz. Vom Vorstand der SMGP nahm Dr. Beatrix Falch (Mitte) als Gast teil. Präsident der ESCOP ist seit 2016 Dr. Tankred Wegener, die GPT wird im Wissenschaftlichen Komitee vertreten durch Dr. Barbara Steinhoff und Dr. Georg Seidel (Foto: Nico Symma). Dort konnten weitere wichtige Monographie-Neufassungen wie z.B. Knoblauch, Ringelblumenblüten und Pfefferminzblätter verabschiedet werden. In Kürze wird zudem eine Neufassung der Monographie von Johanniskraut auf der ESCOP-Webseite eingestellt werden.

Prof. Dr. Mohamed T. Khayyal Ehrenmitglied der GPT

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Der Pharmakologe hat Wegweisendes für die Aufklärung der Wirkmechanismen in der Phytotherapie geleistet und wurde daher anlässlich des Symposiums zu Ehren seines langjährigen Freundes Prof. Dr. Dr. h. c. mult. Fritz H. Kemper mit der Ehrenmitgliedschaft und Ehrennadel der GPT geehrt.

Nachwuchspreis der GPT an Verena Spiegler

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Der Phytotherapiepreis zur Förderung des wissenschftlichen Nachwuchses wurde 2017 Rahmen der Abschlussveranstaltung des Phytotherapiekongresses der GPT verliehen. Preisträgerin ist Verena Spiegler, Münster, für ihre Dissertation zu Procyanidin-haltigen Arzneipflanzen aus Westafrika und ihrer Phytochemie und Wirkungsweise. Damit wurde erstmals eine Arbeit zu Arzuneipflanzen aus dem außereuropäischen Raum ausgezeichnet.
Phytotherapiepreis zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses

Phytotherapiekongress 2017 ein voller Erfolg

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Der Kongress der GPT in Münster war erfolgreich, mit über 180 Teilnehmern im wissenschaftlichen Part, 75 Teilnehmern beim Symposium für PTAs und zahlreichen Besuchern auch bei den Vorträgen für die Bevölkerung, die sich mit Neuigkeiten aus der Phytotherapie beschäftigt haben.
Kongressbericht und Kongressfotos

Projekt "Bildungskiste Faszination Phytotherapie" ausgezeichnet

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Die Faszination der Phytotherapie auch Schülern zu vermitten ist das Anliegen des Projektes "Bildungskiste" der Kooperation Phytopharmaka. Dafür wurde es jetzt auf dem Phytotherapiekongress 2017 in Münster mit dem Preis der "UN-Dekade für biologische Vielfalt"  ausgezeichnet.

Auf dem Kongress wurden das Projekt auf einem eigenen Stand vorgestellt, an dem auch neu entwickelte Unterrichtsmaterialien präsentiert wurden, die den Unterricht zukünftig noch interaktiver machen werden. 
www.bildungskiste.info

Thema Verordnungsfähigeit pflanzlicher Arzneimittel

Die Mehrzahl der pflanzlichen Arzneimittel sind nicht verschreibungspflichtig. Dass sie dennoch keine Arzneimittel zweiter Klasse oder gar unwirksam sind, wird durch das „Grüne Rezept“ untermauert. Damit können Ärzte ihren Patienten nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel, deren Einnahme sie für medizinisch sinnvoll erachten, schriftlich empfehlen. Dies gilt sowohl für chemisch-synthetische Arzneimittel als auch für zugelassene oder traditionelle pflanzliche Arzneimittel. Viele Ärztinnen und Ärzte sind vom therapeutischen Nutzen der pflanzlichen Arzneimittel, die auch zunehmend Aufnahme in die medizinischen Leitlinien finden, überzeugt und verordnen sie deshalb gern über das „Grüne Rezept“.

Allen gesetzlichen Krankenversicherungen ist es freigestellt, im Rahmen der Satzungsleistungen auf dem „Grünen Rezept“ ärztlich empfohlene Arzneimittel, d. h. auch apothekenpflichtige pflanzliche Arzneimittel, bis zu einem bestimmten Betrag zu erstatten.

Zum Thema Erstattungsfähigkeit haben Prof. Dr. Karen Nieber und Dr. Nicole Armbrüster einen neuen Beitrag erstellt, der auf eine Liste der Krankenversicherungen verweist, die Leistungen aus dem Bereich der Phytotherapie erstatten. Zum Beitrag.

Die GPT trauert um Prof. Dr. Dr. h. c. Fritz Hubertus Kemper

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Er hat die GPT zukunftsweisend geprägt und die Basis für ihrer Entwicklung zur heutigen modernen wissenschaftlichen Fachgesellschaft gelegt, viele Jahre als Präsident, zuletzt als Ehrenpräsident. Als europäiche Persönlichkeit war er auch erster Präsident der Europaean Scientific Cooperative on Phytomedicine (ESCOP) und Leiter zahlreicher europäischer und internationaler Arbeitsgruppen auf dem Gebiet der Phytotherapie. 

Auch außerhalb der Phytotherapie gehörte der Phamakologe und Toxikologe zu den anerkanntesten Medizinern in Deutschland.

Sein Lebenswerk wurde in der Zeitschrift für Phytotherapie in Nachrufen von Frau  Prof. Dr. Karin Kraft, für die Gesellschaft für Phytotherapie, und Herrn Hanno Kretschmer, für die Zeitschrift für Phytotherapie, gewürdigt. Zudem erschienen anlässlich seines 90. Geburtstages im Februar 2017 Laudationes der Präsidentin der GPT, Frau Prof. Dr. Karin Kraft und des Präsidenten der ESCOP, Dr. Tankred Wegener.

Eine Traueranzeige der Gesellschaft für Phytotherapie und der ESCOP erschien am 8. April 2017.

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Weitere Traueranzeigen in den Wesfälischen Nachrichten

Nachrufe

Nachrufe der Gesellschaft für Phytotherapie, von Frau Prof. Dr. Kraft, und der Zeitschrift für Phytotherapie, von Herrn Kretschmer, sind in der Zeitschrift fürPhytotherapie erschienen. Zum .pdf

Symposium zu Ehren von Prof. Fritz Kemper

Am 13. Oktober 2017 fand in Bonn ein öffentliches Ehrensymposium statt.

Programm

Young Researcher: Bewerbungsfrist 30. Juni 2017

Die Gesellschaft für Phytotherapie hat für 2017 wieder den Phytotherapiepreis zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses ausgeschrieben.
Der Preis dient der Förderung von jungen Wissenschaftlern und wird für Examensarbeiten verliehen, die für die Phytotherapie bedeutsam sind (Bachelor-, Master-, Staatsexamens-, Diplom- und Doktorarbeiten und daraus hervorgegangene wissenschaftliche Publikationen). Der Preis ist mit 2000 € dotiert.

Einreichungsfrist ist der 30. Juni 2017.

Der Preis wird beim Phytotherapiekongress im September 2017 verliehen. 
Zu den Ausschreibungsunterlagen

Die GPT gratuliert ihrem ehemaligen Präsidenten und heutigen Ehrenpräsidenten zum 90.

Foto: FZ/Deiters
Er hat die politischen Rahmenbedingungen für die Phytotherapie in den 70er, 80er und 90er Jahren geprägt wie kein anderer: Prof. Dr. med. Dr. h.c. mult. Fritz Hubertus Kemper, langjähriger Direktor des Instituts für Pharmakologie und Toxikologie der Universität Münster und der Umweltprobenbank des Bundes und langjähriger Präsident nicht nur der GPT, sondern auch der ESCOP, leitete zahlreiche Gremien, Komissionen und wissenschaftliche Arbeitsgruppen von WHO, EU, Bundesregierung, ärztlichen und toxikologischen Fachgesellschaften, Standesorganisationen und der Universität Münster, und ist Träger zahlreicher Ehrungen, nicht zuletzt auch der Ehrenpräsidentschaft der GPT.

Der hohe Stellenwert der Phytotherapie in Deutschland ist auch ihm zu verdanken. Sein letztes großes Anliegen für die GPT war die Mitgliedschaft in der AWMF, die er in Zusammenarbeit mit der Präsidentin der Gesellschaft, Frau Prof. Dr. med. Karin Kraft, im Jahr 2013 erreichte. 

Die GPT wünscht ihrem Ehrenpräsidenten alles Gute, vor allem Glück und Gesundheit.

Kelber 02/2017

GPT-Position zur EU Health Claims Verordnung: Für faire Rahmenbedingungen für pflanzliche Arzneimittel

Die GPT und die ÖGPhyt haben im wissenschaftlichen Journal Phytomedicine Stellung zur Entwicklung bei der EU Health Claims Verordnung genommen. Pflanzliche Arzneimittel benötigen faire Rahmenbedingungen.
Open Access:
http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0944711316302070   

Dr. Tankred Wegener zum Präsidenten der ESCOP gewäjhlt

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Simon Mills, Assoc. Professor Dr. Liselotte Krenn, Dr. Tankred Wegener
Bildquelle/© Dr. Barbara Steinhoff

Bei der ESCOP Generalversammlung am 16. September 2016 in Leiden/Niederlande ist Dr. Tankred Wegener, Deutschland, zum neuen Präsidenten der ESCOP gewählt worden. Er folgt damit Assoc. Professor Dr. Liselotte Krenn nach, die weiterhin Österreich im ESCOP Board vertritt. Das Sekretariat in Exeter/Vereinigtes Königreich wird weiterhin von Simon Mills geleitet, das Wissenschaftliche Komitee von Dr. Barbara Steinhoff, Deutschland, und Dr. Stephan Horsten, Niederlande.

Dr. Barbara Steinhoff
steinhoff@phytotherapie.org

Arzneipflanze des Jahres 2017 - der Hafer

Durch die Arbeitsgruppe Klostermedizin, Würzburg, wurde der Hafer, Avena sativa L., zur Arzneipflanze des Jahres 2017 gekürt. Wiewohl seit Jahrhunderten medizinisch verwendet, gibt es bis heute allerdings keine Fertig-Arzneimittel mit dieser Pflanze, wie in der ZPT 06/2016 berichtet wird. Mehr

Neuwahl des Beirats der korporativen Mitglieder

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Im September 2016 ist der Beirat der korporativen Mitglieder der GPT neu gewählt worden. Der Beirat besteht aus folgenden Vertretern der korporativen Mitglieder der GPT:

  • Dr. Christian Nauert, MCM Klosterfrau Vertriebsgesellschaft mbH
  • Dr. Nicole Armbrüster, Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie e.V.
  • Dr. Andreas Biller, Dr. Loges + Co. GmbH
  • Dr. Andreas Franken, IKAM - Initiative Arzneimittel für Kinder e.V.
  • Dr. Hans-Heinrich Henneicke-von Zepelin, Schaper & Brümmer GmbH & Co. KG
  • Dr. Olaf Kelber, Steigerwald Arzneimittelwerk GmbH
  • Dr. Günter Meng, Dr. Willmar Schwabe GmbH & Co. KG
  • Dr. Christina Ulm, Pascoe pharmazeutische Präparate GmbH

Der Beirat wird sich im November 2016 in Bonn zu seiner nächsten Sitzung und damit der ersten Sitzung in neuer Zusammensetzung treffen.

Dr. Barbara Steinhoff
steinhoff@phytotherapie.de

 

Phytotherapie 2016 - 3. gemeinsamer wissenschaftlicher Kongress der deutschen, schweizerischen und österreichischen Gesellschaften für Phytotherapie: Großer Erfolg für die gemeinsamen Ziele

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Vom 2. bis 4. Juni 2016 fand der wissenschaftliche Jahreskongress für die Phytotherapie in den drei DACH-Staaten statt. Näheres im Kongressbericht. 

Neue Auflage der ESCOP-App verfügbar

Die ESCOP-Heilpflanzen-App ist in einer neuen Auflage mit erweiterten Funktionen verfügbar. Sie macht die Schlüsselinformationen aus den mehr als 100 Monographien der ESCOP für den Alltagsgebrauch zugänglich. Die ESCOP-Monographien werden durch ein Netzwerk unabhängiger Experten aus ganz Europa erstellt. Der Download kostet € 1,99 für das i-Phone und € 2,50 für Android-Smartphones und steht derzeit auf Deutsch und Englisch, und in Kürze auch in anderen europäischen Sprachen zur Verfügung.    

Nähere Informationen unter http://escop.com/app

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Ähnlich, aber nicht gleich: Neue Broschüre vergleicht pflanzliche Arznei- und Nahrungsergänzungsmittel

Auch der Blick auf anderen Fachgesellschaften lohnt sich zuweilen: So hat die Kooperation Phytopharmaka jetzt eine neue Broschüre für Apothekenkunden herausgebracht. Unter dem Titel 

Pflanzliche Arzneimittel | Nahrungsergänzungsmittel mit pflanzlichen Inhaltsstoffen:
Ähnlich aber nicht gleich.

findet der Verbraucher Informationen zu den manchmal nur kleinen, aber immer entscheidenden Unterschieden zwischen den pflanzlichen Arzneimitteln, auf die wir uns verlassen können, auch wenn wir krank sind, und den Nahrungsergänzungsmitteln, deren Feld die Gesunderhaltung ist. Die GPT hat die Politik in der Vergangenheit wiederholt aufgefordert, diese Unterschiede zu beachten.

KoopPhyto
Die neuen Broschüre spricht nun den Verbraucher an. Sie ist bei der Kooperation Phytopharmaka als .pdf erhältlich.

Von Apotheken kann sie kostenlos für die Weitergabe an ihre Kunden bei der Kooperation Phytopharmaka angefordert werden. Mail an koop.phyto.bonn@t-online.de genügt.    

Wo findet man die Heilpflanzen-Monographien der Kommission E im Internet?

Die Monographien der Kommission E sind wegweisend für die Phytotherapie, da sie erstmals den wissenschaftlichen und erfahrungsmedizinischen Stand der Erkenntnis zu über 200 der wichtigsten in Deutschland und Europa gebräuchlichen Heilpflanzen zusammengefasst haben, um ihn für die Zulassung von pflanzlichen Arzneimitteln verfügbar zu machen.

Wenn sie auch seit den 90er Jahren nicht mehr aktualisiert werden, sind sie Vorbild für zahlreiche ähnliche Monographien weltweit und so auch heute noch eine wichtige Referenz für alle, die auf dem Gebiet der Phytotherapie tätig sind. 

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Auf der Seite www.heilpflanzenwelt.de der Journalistin Marion Kaden, Autorin des Blogs www.heilpflanze.org, findet sich der vollständige Satz dieser Monographien in deutscher und englischer Sprache:

Deutsche Fassung
Englische Fassung

ESCOP-Monographien für GPT-Mitglieder frei zugänglich

Die European Scientific Cooperation on Phytotherapy ESCOP, die eine Art Dachorganisation der europäischen Gesellschaften für Phytotherapie darstellt, hat in den letzten 25 Jahren über 100 Monographien über die wichtigsten in Europa gebräuchlichen Heilpflanzen erstellt, die bislang in Buchform oder als kostenpflichtiger Download zugänglich sind.

In Zukunft sind alle neu erstellten Monographien der ESCOP für die Mitglieder aller Mitgliedsgesellschaften, darunter auch der Gesellschaft für Phytotherapie, zugänglich.

Den Brief des ESCOP-Vorstandes an die Mitglieder für Phytotherapie, der die technischen Angaben zur Nutzung enthält, finden Sie im Mitgliederbereich der Internet-Seiten der GPT. Zum Login 

Für alle Nicht-Mitglieder ein Grund mehr, der Gesellschaft für Phytotherapie beizutreten. Zum Beitrittsformular
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Phytotherapie aktuell - Archiv

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